Profimäher

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Bei Profimähern handelt es sich in der Regel um Rasentraktoren, die über eine deutlich aufwändigere und solidere Technik verfügen. Sie sind für dauerhaften Einsatz konzipiert und preislich für Privathaushalte eher uninteressant.

Rasentraktor

Der Rasentraktor ist sozusagen der Mäher fürs Große und Grobe und empfiehlt sich vor allem bei schwierigem Terrain. Zur Bewältigung seiner Aufgaben ist der Rasentraktor in seinen Fahreigenschaften regelrecht geländegängig konzipiert. Dazu gehört zum Beispiel auch eine gute Steigfähigkeit. Diverse Hersteller sind hier am Markt und offerieren Produkte ab etwa 1000 Euro bis weit in den fünfstelligen Bereich. Die Übergänge zwischen semiprofessionellen und professionellen Modellen sind fließend. Vom Grundwesen her ist der Rasentraktor ein großer Aufsitzmäher mit mehr Leistung und noch umfangreicheren Möglichkeiten bis hin zum Anhängerbetrieb. Auf einem Zierrasen hat ein Rasentraktor eigentlich weniger zu suchen.

Schlegelmäher

Der Schlegelmäher ist eigentlich mehr ein Mulcher als ein Mäher und damit in gewisser Weise dem Mähroboter verwandt. Vor allem im kommunalen Landschaftsbau werden diese Geräte verwendet. Das Gras wird über dieselbe Welle, deren Messer den Schnitt vornehmen, in kleinste Stücke zerlegt. Es kann dann vor Ort liegenbleiben und verrottet schnell. Schlegelmäher für den privaten Bereich werden zum Beispiel von Solo angeboten. Der Solo 526-60 etwa wartet mit einer Schnittbreite von 60 cm auf. Der 4-Takt-Benzinmotor von Honda leistet 6,5 PS. Der Preis liegt jenseits von 3500 Euro, womit sich die Schlegelmäher für den privaten Haushalt nur begrenzt empfehlen.

Spindelmäher

Der Begriff Spindelmäher ist der korrekte Fachterminus für das, was heute landläufig als Handrasenmäher bezeichnet wird, obwohl es Spindelmäher auch als Aufsätze für Traktoren oder als Profigeräte gibt. Auf der Spindel sitzen mehrere Messer, die nach dem Prinzip der Schere Grashalme erfassen und dann abschneiden. Die einfache Konstruktion hat sich bei handbetriebenen Rasenmähern durchgesetzt, da mit relativ wenig Kraftaufwand geschnitten werden kann. Trotz der leichten Handhabung eignen sich Handrasenmäher vor allem für kleine Rasenfläche bis etwa 100 qm. Bis zu dieser Größenordnung ist die einfache und Zeit sparende Inbetriebnahme von Vorteil. Für einige Geräte gibt es auch Fangkörper, die den Abtransport des Schnitts erleichtern und das anschließende Harken ersparen. Einige Hersteller führen Spindelmäher im Programm. Das weitaus größte Angebot wird unter dem Namen Spindelmäher offeriert. Die Geräte liegen preislich zwischen 50 und 400 Euro. Von der Anschaffung her sind sie also nicht günstiger als Elektrorasenmäher, verbrauchen aber keinen Strom. Der Bereich Wartung und Pflege betrifft vor allem den guten Schliff der Spindelmesser.



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